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Bistum Görlitz

Fastenopfer für St. Petersburg

Görlitzer Jugendliche helfen russischen Jugendlichen

Görlitz (ud) - Während der Diözesanversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Herbst beschlossen die Vertreter des Bistums Görlitz, das Fastenopfer 1997 für Jugendliche in der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde in St. Petersburg zu verwenden.

Den Jugendlichen war es wichtig, konkrete Hilfe für andere Jugendliche zu leisten. Durch ein Gespräch mit dem Görlitzer Priester Hartmut Kania, der nach der Wende die Leitung der Herz-Jesu-Gemeinde in St. Petersburg übernahm, wurde ihnen deutlich, daß es wichtig ist, den Jugendlichen dieser Gemeinde zu helfen. Die noch junge Gemeinde kann sich seit dem letzten Sommer wieder in einer Kirche versammeln.

Die äußeren Bedingungen sind Pfarrer Kanias Schilderungen zufolge jedoch arm und sehr bescheiden, denn die Kirche diente seit dem Krieg als Arbeiterwohnheim und Bürogebäude. Gemeinsam hätten die Gemeindemitglieder aber begonnen, die einzelnen Räume für sich herzurichten.

Es sei dringend notwendig, einige bauliche aber vor allem kosmetische"; Veränderungen in den einzelnen Räumen vorzunehmen. So soll es auch möglich werden, für die Jugendlichen einen eigenen Raum zu schaffen. In einer Pressemitteilung ruft der BDKJ die Jugendlichen des Bistums Görlitz auf, ihr Opfer für die Gestaltung dieses Raumes zu geben. Gesammelt wird für neue Fenster, die Instandsetzung der Heizung, für Beleuchtung und die Erneuerung der Zimmerdecke. Den Initiatoren von BDKJ und Jugendseelsorge ist es ein Anliegen, daß die Jugendlichen nicht nur einen Alibigroschen"; geben.

Fasten könne heißen: verzichten auf Pommes oder Burger, Kinobesuch, Disco oder manch andere Luxusartikel. Wer einerseits etwas hergebe, werde auf der anderen Seite reich beschenkt werden.

Konkrete Hilfen für junge Erwachsenen in der Fastenzeit gibt ein Kurs, der vom 7. bis 9. März im Neuhausener Jugendhaus Don Bosco stattfindet. Unter dem Motto Wenn der Verzicht auf Schokolade zur Ausrede wird"; sind junge Leute eingeladen, ihrem Alter gemä

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in Ausgabe 8 des 47. Jahrgangs (im Jahr 1997).
Aufgenommen in die Online-Ausgabe: Sonntag, 23.02.1997

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