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Katholikenrat intensiviert Arbeit
Magdeburg (tdh) - Auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Bischof Leo Nowak und mit den Gemeinden des Bistums Magdeburg setzt die neugewählte Geschäftsführung des Katholikenrats im Bistum Magdeburg. "Es kommt - nicht nur im Bistum Magdeburg - immer wieder zu Spannungen zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen in der Kirche. Es ist uns ein Anliegen, daß man sich frühzeitig sagt, wo der Schuh drückt", sagt Wolfgang Müller aus Genthin, seit März Vorsitzender des Katholikenrates
Während eines Antrittsbesuchs bei Bischof Nowak sprachen sich Wolfgang Müller und seine Stellvertreter Joachim Vogt und Rosel Förster dafür aus, die Arbeit des Katholikenrates zu intensivieren
Bisher habe sich die Aktivität der obersten Laienvertretung des Bistums Magdeburg im wesentlichen auf zwei Hauptversammlungen im Jahr und auf zwei arbeitsfähige Kommissionen beschränkt
Angestrebt wird nun eine regelmäßige Plattform. Die Geschäftsführung plant nach Müllers Auskunft fortan einen gemeinsamen monatlichen Bürotag, bei dem sie unter anderem die eingehenden Anfragen beantworten kann, und vierteljährliche Treffen mit dem Bischof. In der nächsten Vorstandssitzung Anfang Juni soll festgelegt werden, welche Kommissionen im Magdeburger Katholikenrat künftig eingerichtet werden
Darüber hinaus sucht man nach Wegen, den Austausch mit den Gemeinden zu intensivieren. "Bei Besuchen in Gemeinden des Bistums erleben wir immer wieder, daß aktive Katholiken noch nie etwas vom Katholikenrat gehört haben", erzählt Wolfgang Müller
Aufgenommen in die Online-Ausgabe: Sonntag, 01.06.1997