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Bistum Magdeburg

Fr geistliche Berufe beten

Kevelaer-Wallfahrt

Magdeburg (tdh) - "Wenn ich eine Wallfahrt mache, dann geht¥s mir besser, werde ich besser und andere werden besser!" Dies stellte einer der Pilger bei der Kevelaer-Wallfahrt der Gebetsgemeinschaften "Geistliche Berufe" im Mai fest, und viele andere fanden sich in diesen Worten wieder. Vom 14. bis zum 17. Mai waren 100 Glubige aus den Bistmern Magdeburg, Erfurt und Hildesheim unterwegs zum Marienheiligtum in Kevelaer.

Fr die ostdeutschen Wallfahrer war dabei vieles neu: die erste Wallfahrt der Gebetsgemeinschaften um geistliche Berufe, der Marienwallfahrtsort am Niederrhein mit seiner 350 Jahre alten Tradition, gemeinsame Tage mit Betenden verschiedener Bistmer.

Der erste Wallfahrtstag vor Ort stimmte sie ein in ihr Anliegen. Eine Teilnehmerin fate ihn so fr sich zusammen: "Jetzt wei ich erst, worum es geht, nmlich, da der Mensch offen wird fr den Anruf des Geistes Gottes." Die Pilger empfanden es als naheliegend, sich in Kevelaer Maria anzuvertrauen, die offen fr den Anruf Gottes an sie gewesen ist. Verbndete in ihrem Gebetsanliegen fanden sie auch im heiligen Norbert von Magdeburg und im seligen Karl Leissner, deren Wirkungssttten sie in Xanten besuchten.

Hhepunkt wurde der zweite Wallfahrtstag. ber 1000 Pilger versammelten sich zu Gottesdienst, Gebet und Begegnung. Auf sehr aufmerksame Zuhrer traf das Zeugnis eines Familienvaters, der sehr froh von seiner eigenen Berufung sprach und gleichzeitig das Gebetsanliegen um geistliche Berufe zum Ausdruck brachte.

In der Predigt sagte Weihbischof Janssen aus Mnster: "Unsere Wnsche sind nicht immer Gottes Wege. Doch das Gebet macht das Herz weit und offen fr den Anruf Gottes." Die mitgebrachte Bistumskerze aus Magdeburg soll in der "Kerzenkapelle" von Kevelaer noch lange von diesem Gebetsanliegen knden. Am Ende der Wallfahrt legte Pfarrer Heinz Werner die Leitung der Magdeburger Gebetsgemeinschaft "Geistliche Berufe" in die Hnde seines Nachfolgers, Pfarrer Jrg Bahrke. Durch ein Gnadenbild, nicht grer als eine Postkarte, finden Betende in Kevelaer seit Jahrhunderten Mut und Zuversicht. Solche Ermutigung fanden auch die Wallfahrer aus Magdeburg, Erfurt und Hildesheim. Sie kehrten mit dem Vorsatz zurck, diese Erfahrung mglichst vielen mitzuteilen.

Ansprechpartner fr die Gebetsgemeinschaft "Geistliche Berufe" im Bistum Magdeburg ist Pfarrer Jrg Bahrke, Bahnhofstr. 15, 06369 Grzig.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in Ausgabe 22 des 48. Jahrgangs (im Jahr 1998).
Aufgenommen in die Online-Ausgabe: Sonntag, 31.05.1998

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